Aufruf: Bochum solidarisch!

1. Mai – Nazi-Aufmarsch verhindern!

Die NPD ruft landesweit zu einem Aufmarsch am 1. Mai 2016 in Bochum auf unter dem Titel „Asylbetrug macht uns arm. Wir arbeiten – Fremde kassieren.“

Mit dieser Parole sollen offensichtlich die rassistischen Stimmungen in der Gesellschaft verstärkt werden. Dagegen gibt es einen breiten Widerstand, der sich nicht damit begnügt, gegen den geplanten Nazi-Aufmarsch nur zu protestieren.

Wir wollen verhindern, dass Nazis durch Bochumer Straßen marschieren. Wir rufen deshalb dazu auf, schon vor 14 Uhr an den Ort zu kommen, an dem sich die NPD und andere Nazis treffen wollen. Die NPD hat ihre Auftakt-Kundgebung bisher für 14 Uhr am Hauptbahnhof angemeldet.

Unser Ziel ist es, dass dann dort, oder wo der Nazi-Aufmarsch sonst beginnen soll, so viele Menschen den Nazis die „Rote Karte“ zeigen, dass sie einpacken und nach Hause fahren müssen.

http://www.bochumgegenrechts.de/

Stellenausschreibung Öffentlichkeitsarbeit

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

wir suchen schnellstmöglich eine neue Kollegin/ einen neuen Kollegen im Arbeitsbereich Öffentlichkeitsarbeit für die Koordination eines Bildungs- und Medienprojekts mit Geflüchteten.

Die betreffende Stellenausschreibung finet ihr HIER.

Bewerbungen nehmen wir gerne kurzfristig entgegen. Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr die Ausschreibung weiter verbreiten würdet.

Rückfragen beantworten wir gerne telefonisch.

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MFH fordert Anerkennung des Völkermords an den Armeniern

Bundeskanzlerin Merkel befand sich am Samstag, den 25. April, auf kurzem Staatsbesuch in der Türkei. Ziel war der Besuch der türkisch-syrischen Grenze und die Überprüfung der Frage, wie die türkische Regierung das EU-Abkommen zu Flüchtlingen umsetzt. Dabei wurden schwierige Themen, wie die repressive Politik des türkischen Staates gegenüber kritischen JournalistInnen oder die gewaltsamen Angriffe auf Kurden im Osten des Landes, außer Acht gelassen, um Erdogan nicht zu verärgern und seine Partnerschaft nicht zu riskieren. „Erstklassige Arbeit“ bescheinigt Merkel der türkischen Regierung und ignoriert dabei die zahlreichen internationalen Berichte von Menschenrechtsorganisationen, die rechtswidrige Abschiebungen und miserable Bedingungen in den Flüchtlingslagern anprangern.

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Rassismus & Sexismus: Interventionen

06. April 2016; 19.00 Uhr
Bahnhof Langendreer
Raum: Halle

Sexualisierte Gewalt und Frauenrechte werden instrumentalisiert um Rassismus zu schüren, rassistische Bilder zu bedienen und das Asylrecht weiter zu verschärfen. Gleichzeitig erleben geflüchtete Frauen alltäglich massiv das Zusammenwirken von Rassismus und Sexismus. Wie können antirassistisch-feministische Interventionen dagegen aussehen?
Mit Emine Aslan (Aktivistin u. Bloggerin), Hengameh Yaghoobifarah (Bloggerin, Missy Magazine-Redakteurin, freie Autorin u.a. für taz): Mitverfasserinnen von #ausnahmslos sowie eine Aktivistin von Women in Exile.

Veranstaltet vom Bahnhof Langendreer, Feminismus im Pott und der Medizinischen Flüchtlingshilfe Bochum

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