Pressemitteilung der Medizinischen Flüchtlingshilfe Bochum e.V., 21.11.2008
Kein Vergeben – Kein Vergessen Podiumsdiskussion zu aktuellen Entwicklungen im Kampf gegen die Straflosigkeit von schweren Menschenrechtsverbrechen am 25.11.2008 um 19.30 Uhr im Bahnhof Langendreer, Raum 6, Wallbaumweg 108, Bochum
Aus diesem Anlass veranstaltet die Medizinische Flüchtlingshilfe
Bochum e.V. im Rahmen ihrer Kampagne "Gerechtigkeit heilt" am
25.11. eine Podiumsdiskussion, bei der sowohl internationale Entwicklungen
und Errungenschaften der vergangenen zehn Jahre als auch zukünftige
Möglichkeiten im weltweiten Kampf gegen die Straflosigkeit dargestellt
und diskutiert werden. Neben den ReferentInnen der Kampagne "Gerechtigkeit heilt" wird auf dem Podium eine Psychotherapeutin der Medizinischen Flüchtlingshilfe Bochum anwesend sein sowie eine Folterüberlebende aus Argentinien, die aktuelle dortige Menschenrechtsprozesse verfolgt hat und von diesen berichten wird. Mit der Aufhebung der Immunität von Pinochet erlebte der internationale
Kampf gegen die Straflosigkeit von schweren Menschenrechtsverletzungen
eine entscheidende Wende. Seither gilt, Langjährige Proteste von MenschenrechtsaktivistInnen, Überlebenden
und Opferorganisationen haben seitdem wichtige Erfolge in der Bekämpfung
der Straflosigkeit bewirkt, indem Täter auf die Anklagebank gebracht
und Grundsatzurteile vor internationalen Gerichten erwirkt wurden. Die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum ist eine sozialmedizinische
Menschenrechtsorganisation, die im Rahmen ihrer Kampagne "Gerechtigkeit
heilt" ein weltweites Netzwerk von Menschenrechts-organisationen
koordiniert und sich dafür einsetzt, dass Menschenrechtsverletzungen
nicht ungestraft bleiben und Demokratisierungsprozesse vorangetrieben
werden. |