Pressemitteilung der Medizinischen Flüchtlingshilfe Bochum e.V.
Folter
– Trauma – Gerechtigkeit heilt
Am 26. Juni 1987 trat die UN-Konvention
gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung
oder Strafe in Kraft. Seither gilt international ein absolutes Folterverbot.
Doch auch mehr als zwanzig Jahre später ist systematische Folter
noch heute in 150 Ländern weltweit verbreitet. Um die Abschaffung
der Folter voranzutreiben, erklärte die UN-Vollversammlung 1997 den
Tag der Verabschiedung der Anti-Folter-Konvention zum internationalen
Aktionstag zur Unterstützung der Folteropfer.
Knut Rauchfuss ist Arzt und Journalist. Er war mehrere Jahre in Lateinamerika und im Mittleren Osten tätig und arbeitet seit der Gründung 1997 für die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum. Als Autor hat er u. a. die Bücher "Trauma und Therapie. Erfahrungen in der psychosozialen Arbeit mit Überlebenden von Folter und Krieg" sowie "Kein Vergeben, kein Vergessen. Der internationale Kampf gegen Straflosigkeit" mit herausgegeben. Moderation: Bianca Schmolze (Koordinatorin der Kampagne Gerechtigkeit heilt der Medizinischen Flüchtlingshilfe Bochum) Weitere Aktion anlässlich
des Aktionstages zur Unterstützung Folterüberlebender: |