Zuhause ? Für den 20. Juni haben
die Vereinten Nationen den Weltflüchtlingstag ausgerufen, um
auf die Notlage von Flüchtlingen in aller Welt hinzuweisen. Das
Motto des diesjährigen Weltflüchtlingstags lautet "Zuhause".
Der Auftritt der deutschen
Fußball-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Südafrika
steht unter keinem guten Stern. Das Problem ist nicht das DFB-Team,
sondern dessen Hauptsponsor: Mercedes-Benz. Bei SüdafrikanerInnen,
die ihr Leben im Kampf gegen das rassistische Apartheidregime riskierten,
ruft das Daimler-Logo schlechte Erinnerungen wach.
Keine
Abschiebungen ins Elend! Bundesweit sind etwa 10.000
Roma von Abschiebung bedroht. Mit dem kürzlich unterzeichneten
Rückübernahmeabkommen will Deutschland jährlich bis
zu 2.500 Menschen, die zum Teil schon seit vielen Jahren bei uns leben,
in den Kosovo zurückschicken. Im Kosovo erwartet die Abgeschobenen
Elend und Perspektivlosigkeit. Ein Leben geprägt von Angst und
Diskriminierung, häufig ohne Zugang zu Arbeit, Bildung und medizinischer
Versorgung. Massive
Menschenrechtsverletzungen im Iran -
aktiven Einsatz für die Freilassung der im Iran festgenommenen
MenschenrechtsaktivistInnen bzw. politischen Gefangenen
Für die Freilassung
aller politischen Gefangenen, Demokratie und Schutz der Menschenrechte
im Iran setzte sich am 12. Februar eine Großdemonstration in Köln
ein, zu der sieben Organisationen aus Nordrhein-Westfalen aufgerufen
hatten (>>> Aufruf).
Stellvertretend für viele gedachte Knut Rauchfuss von der Medizinischen Flüchtlingshilfe Bochum in seiner Rede der kontinuierlichen Menschenrechtsverletzungen seit dem Sturz des Schahs und forderte weit mehr deutsche wie internationale Solidarität und aktive Unterstützung der Demokratiebewegung im Iran (>>> Video; >>> Text der Rede; >>> als PDF). >>> Grußbotschaft der Ethischen Kommission gegen Folter, Santiago de Chile. Wollen Sie bei
uns mitarbeiten?
Die Arbeitsgemeinschaft "Sprechstunde" der MFH trifft sich jeden 1. Dienstag im Monat von 19.00 bis 20.00 Uhr im Bahnhof Langendreer, Raum 3, Wallbaumweg 108, Bochum, und lädt alle Interessierten zur Mitarbeit ein! Kein
Vergeben. Kein Vergessen.
Der internationale Kampf gegen Straflosigkeit Bis
vor wenigen Jahren waren Strafprozesse gegen Kriegsverbrecher oder Ex-Diktatoren
und ihre Handlanger ebenso die Ausnahme wie die Wahrheitsfindung über
das Schicksal der Opfer und eine umfassende Rehabilitierung und Entschädigung
der Überlebenden.Dass sich dies zunehmend ändert und obendrein neue Maßstäbe im internationalen Recht gesetzt werden, ist nicht zuletzt der akribischen Kleinarbeit von MenschenrechtsaktivistInnen zu verdanken. Die AutorInnen Bianca Schmolze, Knut Rauchfuss und Boris Kanzleiter haben auf der Grundlage einer zweijährigen Studie der Medizinischen Flüchtlingshilfe Bochum zum internationalen Kampf gegen die Straflosigkeit schwerer Menschenrechtsverletzungen die Erfahrungen und Entwicklungen aus zwölf Ländern – von Süd- und Mittelamerika, über Europa und Afrika bis Asien – jetzt auch in einem Buch dargestellt. Näheres Rezension von Rainer Huhle
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Medizinische Flüchtlingshilfe e.V. Die Arbeitsgemeinschaft "Sprechstunde"
der MFH trifft sich jeden 1. Dienstag im Monat von 19.00 bis
20.00 Uhr im Bahnhof Langendreer, Raum 3, Wallbaumweg 108, Bochum, und
lädt alle Interessierten zur Mitarbeit ein! |
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