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Bitte beachten Sie bis zur endgültigen Fertigstellung der Überarbeitung dennoch nachfolgende aktuelle Meldungen und Veranstaltungshinweise.


Unterstützen Sie die Kampagne „Adopt a revolution“ für Demokratie in Syrien !

Das Projekt „Adopt a Revolution“ wurde im Herbst 2011 angesichts der anhaltenden brutalen Verfolgung des friedlichen Aufstands gegen das Regime von Bashar Al-Assad von syrischen und deutschen AktivstInnen ins Leben gerufen, um die seit Monaten täglich für Demokratie, Menschenrechte und ein Ende der Diktatur protestierenden Menschen in Syrien zu unterstützen. Jede Mitwirkung ist nötig, damit die friedlichen Proteste gestärkt werden.

Nähere Informationen zur Unterstützung der Kampagne unter :
https://www.adoptrevolution.org/


Offener Brief an die Bochumer Polizeipräsidentin – MFH bezieht Stellung zum Polizeieinsatz im Flüchtlingswohnheim

Am Neujahrsmorgen drang das SEK der Polizei auf der Suche nach flüchtigen Verdächtigen gewaltsam in ein Flüchtlingswohnheim in Bochum-Wattenscheid ein. Die dort lebenden Flüchtlingsfamilien, die teilweise in ihrer Heimat durch erlebte Gewalt seitens der Polizei oder des Militär bereits traumatisiert sind, stehen seitdem unter Schock und verstehen bis heute den Sinn dieses Einsatzes nicht.
Daher hat die Medizinische Flüchtlingshilfe die Bochumer Polizeipräsidentin in einem offenen Brief dazu aufgefordert, sich bei den unschuldig in Mitleidenschaft gezogenen BewohnerInnen zu entschuldigen und für alle eine offizielle Informationsveranstaltung durchzuführen.
 
Näheres als PDF


SPENDENAUFRUF des Aktionsbündnis „Bochum hilft“

Mfh Jahresbericht 2010

Unterstützen Sie mit einer Spende die Opfer des Erdbebens in der Provinz Van/Türkei

Gemeinsam mit den Bochumer Organisationen AWO, IFAK und Alevitischer Kulturverein bittet die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum um Spenden für die Menschen der Region Van /Türkei, die am 23.10.2011 von einem Erdbeben der Stärke 7,2 auf der Richterskala überrascht wurde. Neben mehr als 650 Toten und mehreren Tausend Verletzten sind über 8000 Haushalte momentan obdachlos.
 
Mit den Spenden soll im Katastrophengebiet gezielt psychosoziale Hilfe sowie die Bereitstellung von Nahrung, Zelten, Öfen, Heizungen, Decken etc. realisiert werden.
 
Noch vor Weihnachten sollen die eingegangenen Spenden an die internationale Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ übergeben werden, die bereits in der Region aktiv ist.
 
Spendenkonto
 
Stichwort: Hilfe Erdbebenopfer Van
Medizinische Flüchtlingshilfe e.V.
Sparkasse Bochum
BLZ 430 500 01
Konto 24 401 341

 

Nähere Informationen


Mfh Jahresbericht 2010Jahresbericht 2010

Wie bereits im Vorjahr stehen in diesem Jahresbericht nicht mehr ausschließlich Aktivitäten aus unseren verschiedenen Arbeitsbereichen im Vordergrund, sondern wichtige Entwicklungen in der Flüchtlingspolitik und internationalen Menschenrechtsarbeit anhand von thematischen Schwerpunkten. Hier der Jahresbericht 2010 zum Download.


Prozessbeobachtung der MFH bei Kriegsverbrecherprozess

Seit Mai 2011 läuft vor dem OLG Stuttgart der Prozess gegen Ignace Murwanashyaka und Straton Musoni, Anführer der Miliz FDLR, die im Kongo systematische Verbrechen gegen die Menschheit an der kongolesischen Zivilbevölkerung begeht. Seit Prozessbeginn hat die MFH eine kontinuierliche Prozessbeobachtung durch Bianca Schmolze, die zudem für das online-Prozesstagebuch der taz schreibt. Ihre Prozessberichtserstattung kann unter:

www.taz.de/schwerpunkt-Kongo

nachgelesen werden. Näheres


FLÜCHTLINGE IN MEINER NACHBARSCHAFT

Aus Anlass des Internationalen Tags der Flüchtlinge am 20. Juni weist die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum e.V.(MFH) auf die wichtigsten Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche gesellschaftliche und politische Teilhabe von Flüchtlingen hin. Näheres


Überlebende der Apartheid in Südafrika fordern Entschädigung

Unterstützen Sie den Aufruf von Medico international!

Der Auftritt der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Südafrika steht unter keinem guten Stern. Das Problem ist nicht das DFB-Team, sondern dessen Hauptsponsor: Mercedes-Benz. Bei SüdafrikanerInnen, die ihr Leben im Kampf gegen das rassistische Apartheidregime riskierten, ruft das Daimler-Logo schlechte Erinnerungen wach.

Bereits 1966 wurde das Apartheidsystem in Südafrika von der Vollversammlung der Vereinten Nationen als "Verbrechen gegen die Menschheit" bezeichnet. Trotzdem verkaufte Daimler Fahrzeuge und Maschinen an Polizei und Militär, mit denen diese den politischen Protest bekämpften.

Mit ihrer "Red Card Campaign" fordert die größte südafrikanische Organisation Überlebender der Apartheid, Khulumani Support Group, die Anerkennung des begangenen Unrechts und Entschädigungszahlungen. Dieser Kampagne schließt sich Medico international mit dem Unterschriften-Aufruf "Star of Apartheid" an. Die zunehmende Aufmerksamkeit durch die WM in Südafrika soll den Druck auf Daimler in Deutschland erhöhen.

Setzen Sie sich für eine Entschädigung der Apartheidopfer ein. Unterzeichnen Sie online den Aufruf! Die Unterschriften und Protestpostkarten an Daimler werden im Herbst an Dr. Dieter Zetsche, den Vorstandsvorsitzenden der Daimler AG, übergeben.


Keine Abschiebungen ins Elend!
Machen Sie mit bei der Protestaktion von Pro Asyl

Bundesweit sind etwa 10.000 Roma von Abschiebung bedroht. Mit dem kürzlich unterzeichneten Rückübernahmeabkommen will Deutschland jährlich bis zu 2.500 Menschen, die zum Teil schon seit vielen Jahren bei uns leben, in den Kosovo zurückschicken. Im Kosovo erwartet die Abgeschobenen Elend und Perspektivlosigkeit. Ein Leben geprägt von Angst und Diskriminierung, häufig ohne Zugang zu Arbeit, Bildung und medizinischer Versorgung.

Dagegen geht Pro Asyl mit einer Protestaktion an die Innenminister der Länder an, die Sie mit einer E-Mail an den Innenminister Ihres Bundeslandes unterstützen können.

Nähere Information und Mail-Formular


Massive Menschenrechtsverletzungen im Iran
Forderungen an die deutsche Regierung

Mit großer Sorge erhält die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum jeden Tag neue Nachrichten aus dem Iran über Festnahmen, Todesurteile oder Hinrichtungen von DemonstrantInnen und MenschenrechtsaktivistInnen. Angesichts dieser massiven Angriffe auf die iranische Demokratiebewegung fordert sie in einem Brief von der Regierung der Bundesrepublik:

- aktiven Einsatz für die Freilassung der im Iran festgenommenen MenschenrechtsaktivistInnen bzw. politischen Gefangenen
- wirksame Sanktionen gegen die Diktatur der Mullahs
- einen Abschiebestopp von iranischen Flüchtlingen und ein sicheres Bleiberecht für diese Menschen in Deutschland
- die Aufnahme iranischer Oppositioneller, die aus Furcht vor Verfolgung nicht in ihre Heimat zurückkehren
- ein Einreiseverbot für iranische Diplomaten und den Abbruch der diplomatischen Beziehungen mit der iranischen Diktatur.
Der vollständige Brief.


Demokratiebewegung im Iran braucht Unterstützung

Für die Freilassung aller politischen Gefangenen, Demokratie und Schutz der Menschenrechte im Iran setzte sich am 12. Februar eine Großdemonstration in Köln ein, zu der sieben Organisationen aus Nordrhein-Westfalen aufgerufen hatten (>>> Aufruf).
Stellvertretend für viele gedachte Knut Rauchfuss von der Medizinischen Flüchtlingshilfe Bochum in seiner Rede der kontinuierlichen Menschenrechtsverletzungen seit dem Sturz des Schahs und forderte weit mehr deutsche wie internationale Solidarität und aktive Unterstützung der Demokratiebewegung im Iran (>>> Video; >>> Text der Rede; >>> als PDF).
>>> Grußbotschaft der Ethischen Kommission gegen Folter, Santiago de Chile.

Wollen Sie bei uns mitarbeiten?

Die Arbeitsgemeinschaft "Sprechstunde" der MFH trifft sich jeden 1. Dienstag im Monat von 19.00 bis 20.00 Uhr im Bahnhof Langendreer, Raum 3, Wallbaumweg 108, Bochum, und lädt alle Interessierten zur Mitarbeit ein!

Kein Vergeben. Kein Vergessen.
Der internationale Kampf gegen Straflosigkeit
Bis vor wenigen Jahren waren Strafprozesse gegen Kriegsverbrecher oder Ex-Diktatoren und ihre Handlanger ebenso die Ausnahme wie die Wahrheitsfindung über das Schicksal der Opfer und eine umfassende Rehabilitierung und Entschädigung der Überlebenden.
Dass sich dies zunehmend ändert und obendrein neue Maßstäbe im internationalen Recht gesetzt werden, ist nicht zuletzt der akribischen Kleinarbeit von MenschenrechtsaktivistInnen zu verdanken.

Die AutorInnen Bianca Schmolze, Knut Rauchfuss und Boris Kanzleiter haben auf der Grundlage einer zweijährigen Studie der Medizinischen Flüchtlingshilfe Bochum zum internationalen Kampf gegen die Straflosigkeit schwerer Menschenrechtsverletzungen die Erfahrungen und Entwicklungen aus zwölf Ländern – von Süd- und Mittelamerika, über Europa und Afrika bis Asien – jetzt auch in einem Buch dargestellt.
Näheres

Rezension von Rainer Huhle

 

 

 

Medizinische Flüchtlingshilfe e.V.
Dr-Ruer-Platz 2
44787 Bochum
Tel.: (0234) 904 13 80
Fax: (0234) 904 13 81
E-Mail:
info@mfh-bochum.de

Bürozeiten:
Montag, Dienstag und Donnerstag
10.00 bis 16.00 Uhr
für Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising:
Montag und Dienstag,
10.00 bis 16.00 Uhr
Tel.: (0234) 912 88 46
für die Kampagne "Gerechtigkeit heilt":
Dienstag und Donnerstag,
10.00 bis 18.00 Uhr
Tel. (0234) 904 13 82

Sozialdienst für Flüchtlinge:
Dienstag und Donnerstag,
10.00 bis 16.00 Uhr
In diesen Zeiten finden auch Beratungen statt.
Terminvereinbarungen unter:
Tel.: (0234) 3 25 92 72
Fax: (0234) 97 35 33 91
Telefonische Sprechstunde:
Dienstag und Donnerstag,
11.00 bis 13.00 Uhr
Tel. (0234) 3 25 92 72

Sozialdienst für unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge:
Montag, Dienstag und Mittwoch von 10.00 -14.00 Uhr
Terminvereinbarungen unter:
Tel.: (0234) 97 35 33 92
Email: k.dogru@mfh-bochum.de

Psychotherapie und psychologische Beratung
Therapiezentrum für Überlebende von Folter und Krieg:
Bürozeiten:
Montag, Dienstag und Freitag, 10.00 bis 17.00 Uhr
Telefonische Sprechstunde:
Mittwoch von 10.00-17.00 Uhr Tel.: (0234) 58801240
Besuchstermine nur nach Vereinbarung.
Tel.: (0234) 913 87 43 oder Tel.: (0234) 58801240

Zur weiteren Information

Medizinische Vermittlung:
Tel.: (0234) 23 54 64
Ein Anrufbeantworter ist rund um die Uhr erreichbar und
wird täglich abgehört. Wir rufen sobald wie möglich zurück.
E-Mail: sprechstunde@mfh-bochum.de
Zur weiteren Information

Vermittlungs-Sprechstunden:
jeden Dienstag von 18.00 bis 19.30 Uhr
Bahnhof Langendreer, Raum 3
Wallbaumweg 108, 44894 Bochum
Nähere Information

Die Arbeitsgemeinschaft "Sprechstunde" der MFH trifft sich jeden 1. Dienstag im Monat von 19.00 bis 20.00 Uhr im Bahnhof Langendreer, Raum 3, Wallbaumweg 108, Bochum, und lädt alle Interessierten zur Mitarbeit ein!