Veranstaltung zum internationalen Frauentag am 8. März
Die Samstagsmütter in der Türkei

Die Initiative der "Samstagsmütter" besteht aus Müttern und Angehörigen von politischen AktivistInnen, die von staatlichen Sicherheitskräften der Türkei in den 1990er Jahren festgenommen wurden und bis heute als Verschwundene gelten. Seit 1995 protestieren die Samstagsmütter dagegen, fordern die Aufklärung der Schicksale ihrer Familienmitglieder und werden selbst zu Zielscheiben von Repression.
Am 8. März wird Hatice Toraman, Mitgründerin der Fraueninitiative, über die Geschichte und die derzeitigen Perspektiven dieses mutigen Engagements berichten.
Zeit: 19.00 Uhr
Ort: Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum, Dr-Ruer-Platz 2


be - FREMD - lich
MENSCH*MACHT*GESELLSCHAFT

Theateraufführungen zugunsten der Medizinischen Flüchtlingshilfe Bochum und der Aktion Canchanabury am 27. Februar und 14. März


Eine Bar ist der Ort, an dem sich menschliche Schicksale abspielen: Welche Reaktion auf den 11. September 2001 ist erlaubt? Wann fällt die Entscheidung zur Flucht aus unmenschlichen Verhältnissen? Was trennen Erneuerung und Lebensfreude von autoritärem Machtanspruch? Was erträumt sich ein armer Mensch? Wie verändert das Internet den Menschen? ...
Auch in ihrem neuen Programm "be - FREMD - lich. MENSCH * MACHT * GESELLSCHAFT" verknüpft die Bochumer Theatergruppe "Wortun(d)Sinn und Weisen" Texte aus Theaterstücken von der Antike bis zur Moderne mit Songs.
Und wie bereits im letzten Jahr spielt das Ensemble für einen guten Zweck:
Die gesamten Einnahmen der beiden Aufführungen gehen zu gleichen Teilen als Spende an die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum und die Aktion Canchanabury.

Termine: Samstag, 27. Februar, 19.30 Uhr; Sonntag, 14. März, 18.00 Uhr
Ort: Theater 48, Alleestraße 48, Bochum (Anfahrt)
Eintritt: 8 Euro (ermäßigt 5)
Reservierung: zulechner@versanet.de oder Tel.: 0234/300082
(Karten bitte bis zehn Minuten vor Beginn der Vorstellung abholen)

Näheres zur Arbeit der Medizinischen Flüchtlingshilfe Bochum können Interessierte bei den Aufführungen an einem Infostand erfahren.


Demokratiebewegung im Iran braucht Unterstützung

Für die Freilassung aller politischen Gefangenen, Demokratie und Schutz der Menschenrechte im Iran setzte sich am 12. Februar eine Großdemonstration in Köln ein, zu der sieben Organisationen aus Nordrhein-Westfalen aufgerufen hatten (>>> Aufruf).
Stellvertretend für viele gedachte Knut Rauchfuss von der Medizinischen Flüchtlingshilfe Bochum in seiner Rede der kontinuierlichen Menschenrechtsverletzungen seit dem Sturz des Schahs und forderte weit mehr deutsche wie internationale Solidarität und aktive Unterstützung der Demokratiebewegung im Iran (>>> Video; >>> Text der Rede; >>> als PDF).
>>> Grußbotschaft der Ethischen Kommission gegen Folter, Santiago de Chile.


Kinder auf der Flucht –
Helfen Sie mit einer Spende!


Nachdem wir im September letzten Jahres erfolgreich in unsere neuen und größeren Räumlichkeiten in der Bochumer Innenstadt umgezogen sind, stellen wir zunehmend psychosoziale Versorgungsangebote für Kinder und Jugendliche bereit.

Neben Kindern aus den Familien unserer KlientInnen besteht ein zunehmender Bedarf der psychotherapeutischen bzw. sozialen Betreuung von unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlingen, die ohne ihre Familie ihre Heimat verlassen mussten. Viele sind unter schwierigsten Bedingungen vor Verfolgung, Folter und Krieg geflohen. Häufig sind sie selbst Opfer geworden oder haben erleben müssen, wie ihre Familienangehörigen ermordet wurden.
In Deutschland angekommen, müssen sie trotz schwerer Traumatisierung eine Vielzahl von Dingen bewältigen, mit denen sie auf sich allein gestellt überfordert sind. Trotz ihrer besonderen Schutzbedürftigkeit wird das Kindeswohl durch die Gesetzgebung sowohl in Bezug auf einen sicheren Aufenthalt als auch bei der Gewährung von sozialen Hilfen und Betreuung fortwährend missachtet. Diese Kinder und Jugendlichen benötigen unsere professionelle Hilfe, um sich trotz ihrer schwierigen Lebenssituation und den belastenden Erinnerungen gesund entwickeln zu können.

Mit Ihrer Spende oder Mitgliedschaft helfen Sie dabei:
- die Stellen der Fachkräfte der psychosozialen Versorgung finanziell abzusichern
- Spielmaterialien und spezielle therapeutische Materialien für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen anzuschaffen
- den Kinder- und Jugendbereich weiter auszubauen.


Wollen Sie bei uns mitarbeiten?

Die Arbeitsgemeinschaft "Sprechstunde" der MFH trifft sich jeden 1. Dienstag im Monat von 19.00 bis 20.00 Uhr im Bahnhof Langendreer, Raum 3, Wallbaumweg 108, Bochum, und lädt alle Interessierten zur Mitarbeit ein!


Kein Vergeben. Kein Vergessen.
Der internationale Kampf gegen Straflosigkeit

Bis vor wenigen Jahren waren Strafprozesse gegen Kriegsverbrecher oder Ex-Diktatoren und ihre Handlanger ebenso die Ausnahme wie die Wahrheitsfindung über das Schicksal der Opfer und eine umfassende Rehabilitierung und Entschädigung der Überlebenden.
Dass sich dies zunehmend ändert und obendrein neue Maßstäbe im internationalen Recht gesetzt werden, ist nicht zuletzt der akribischen Kleinarbeit von MenschenrechtsaktivistInnen zu verdanken.

Die AutorInnen Bianca Schmolze, Knut Rauchfuss und Boris Kanzleiter haben auf der Grundlage einer zweijährigen Studie der Medizinischen Flüchtlingshilfe Bochum zum internationalen Kampf gegen die Straflosigkeit schwerer Menschenrechtsverletzungen die Erfahrungen und Entwicklungen aus zwölf Ländern – von Süd- und Mittelamerika, über Europa und Afrika bis Asien – jetzt auch in einem Buch dargestellt.
Näheres

Rezension von Rainer Huhle

 

 

Medizinische Flüchtlingshilfe e.V.
Dr-Ruer-Platz 2
44787 Bochum
Tel.: (0234) 904 13 80
Fax: (0234) 904 13 81
E-Mail:
info@mfh-bochum.de

Bürozeiten:
Montag, Dienstag und Donnerstag
10.00 bis 16.00 Uhr
für Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising:
Montag und Dienstag,
10.00 bis 16.00 Uhr
Tel.: (0234) 912 88 46
für die Kampagne "Gerechtigkeit heilt":
Dienstag und Donnerstag,
10.00 bis 18.00 Uhr
Tel. (0234) 904 13 82

Sozialdienst für Flüchtlinge:
Dienstag und Donnerstag,
10.00 bis 16.00 Uhr
In diesen Zeiten finden auch Beratungen statt.
Terminvereinbarungen unter:
Tel.: (0234) 3 25 92 72
Fax: (0234) 97 35 33 91
Telefonische Sprechstunde:
Dienstag und Donnerstag,
11.00 bis 13.00 Uhr
Tel. (0234) 3 25 92 72

Psychotherapie und psychologische Beratung
Therapiezentrum für Überlebende von Folter und Krieg:
Bürozeiten: Montag bis Donnerstag, 10.00 bis 17.00 Uhr
Termine nur nach Vereinbarung.
Telefonische Sprechstunde:
Mittwoch, 10.00 bis 12.00 Uhr
Tel.: (0234) 913 87 43
Zur weiteren Information

Medizinische Vermittlung:
Tel.: (0234) 23 54 64
Ein Anrufbeantworter ist rund um die Uhr erreichbar und
wird täglich abgehört. Wir rufen sobald wie möglich zurück.
E-Mail: sprechstunde@mfh-bochum.de

Zur weiteren Information

Vermittlungs-Sprechstunden:
jeden Dienstag von 18.00 bis 19.30 Uhr
Bahnhof Langendreer, Raum 3
Wallbaumweg 108, 44894 Bochum
Nähere Information

Die Arbeitsgemeinschaft "Sprechstunde" der MFH trifft sich jeden 1. Dienstag im Monat von 19.00 bis 20.00 Uhr im Bahnhof Langendreer, Raum 3, Wallbaumweg 108, Bochum, und lädt alle Interessierten zur Mitarbeit ein!